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Auszug aus einem Praxisbeispiel:
Frau K. ist seit sechs Jahren als Facharbeiterin im Unternehmen tätig.
Wegen einer innerbetrieblichen Umstrukturierung fällt ein Teilbereich
ihrer bisherigen Aufgaben weg. Aufgrund ihrer bisher sehr guten Leistungen
werden ihr folgende kaufmännische Aufgaben anvertraut:
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Die Verteilung der Eingangspost |
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Kopieren von
Unterlagen |
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Bestellung von Büromaterial |
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Schreiben einfacher Dokumente |
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Ablage in Papier- und
Dokumentformat |
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Annahme und Weiterleitung
eingehender Telefonate |
Frau K. fühlt sich mit den neuen Aufgaben überfordert und wünscht
sich, dass die alten Strukturen wieder hergestellt werden. Es gibt seit
der Übernahme des neuen Aufgabengebietes höhere Ausfallzeiten und
Leistungsschwankungen, die sich auch auf ihren bislang sehr zuverlässig
erledigten Arbeitsbereich auswirken.
Es
scheint bei der Mitarbeiterin angezeigt, dass ein Zustand psychischer
Belastung besteht, d.h. es bestehen Diskrepanzen zwischen den inneren
(psychischen und physischen) Leistungsvoraussetzungen und den äußeren
objektiven Anforderungen. Diese Diskrepanzen werden als Belastung erlebt
und mindern bei Nichtbeseitigung die psycho-physische Funktionsbereitschaft. Antriebs-, Orientierungs- und Ausführungs- sowie
Kontrollprozesse werden behindert.
Zielsetzung
Frau K. soll durch professionelle Hilfe eines Arbeitsplatz-Coaches
befähigt werden, ihre persönliche und berufliche Leistungsfähigkeit zu
steigern, um dem geänderten Aufgabengebiet weitgehend selbständig
gewachsen zu sein....
An dieser Stelle begann der individuelle
Coaching-Zyklus mit Frau K., ihren Vorgesetzten und unseren Beratern, der
zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
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